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Unterfränkische Meisterschaften der Leichtathleten

Mit sechs Meistertiteln kehrten die Schweinfurter Leichtathleten erfolgreich den unterfränkischen Meisterschaften am Wochenende in Hösbach zurück.

Gleich bei den traditionell am Anfang stattfindenden Staffelwettbewerben konnten sich die U18- Mädchen durchsetzen. Am Start mit Julia Walter, dann Antonia Will, Leontien Back und Cosima Back gewannen die vier Mädchen vom 1.FC Schweinfurt 1905 in ansprechenden 52,76s vor dem LAZ Obernburg-Miltenberg. Kurz danach   beim 100m-Hürden-Finale lief Antonia Will mit 16,16s einen souveränen Sieg heraus, auf Platz zwei kam Anna Schwarzkopf aus Marktheidenfeld in 16,40s ins Ziel.   Auch die Sprinterin Cosima Back war in guter Form. Beim 100m-Sprint konnte sie mit neuer persönlicher Bestzeit die 13-Sekunden-Marke knacken. Im Vorlauf lief sie 12,97 s bei Gegenwind, das Finale gewann Mia Weißhaar von der LG Karlstadt-Gambach-Lohr deutlich mit 12,29s, Cosima wurde mit 12,99s Vierte. Auch beim 200m-Lauf verbesserte sich Cosima um knapp eine halbe Sekunde und kam dort mit 26,73 wieder auf den vierten Rang. Erfreulich , dass sowohl bei Antonia Will als auch bei Cosima Bach die Zeiten klar unter den geforderten Qualifikationsleistungen für die bayerischen Meisterschaften lagen.

Eine Bank waren bei den 14-jährigen Mädchen Eriona Hoti und Stefanija Filipovski. Beim 80m-Hürden –Lauf waren die beiden FC-Mädchen nicht zu schlagen, Eriona gewann den Meisterwimpel mit 13,49s klar vor Stefanija mit 14,06s. Im 100m-Sprint siegte Eriona nach der Qualifikation aus drei Vorläufen das Finale sicher mit 13,37s vor Theresa Haas ( LG Karlstadt- Gambach-Lohr), die 13,48s benötigte. Ein Wermutstropfen für Eriona war der Hochsprung. Dieser Wettkampf fand direkt nach dem Sprintfinale statt und sie schaffte einfach kräfte- und konzentrationsmäßig den zugegebenermaßen schwierigen Umstieg nicht. Mit für sie schwachen 1,40m kam Eriona dort auf den dritten. Platz. Stefanija war am Samstag auf 2. Plätze abonniert. Nach dem Hürdenlauf zeigte sie ihre Vielseitigkeit beim Kugelstoßen mit guten 8,35m. Nur Emmeli Appel aus Brückenau stieß mit 8,49m ein wenig weiter. Eine Herausforderung war dann der 300m-Lauf. Sie musste in der Altersklasse W15 starten und lief mit überzeugenden 45,99s hinter Elisa Eich ( TV Hammelburg) mit 43,88s wieder auf Rang zwei. Der Sonntag war dann aber Stefanias Tag. Über die 800m, ihre Lieblingsdisziplin, zeigte sie einen richtig starken Auftritt. Präzise hielt sie die Vorgaben ihres Trainers ein und verbesserte ihre Bestleistung auf 2:33,76 min. Sie gewann deutlich vor Carolin Kiefer( DJK Aschaffenburg) mit 2:39,00 min. Das war auch die gewünschte A-Qualifikation für die bayerischen Meisterschaften. Das Speerwerfen zum Abschluss der Meisterschaft war dann noch ein Geschenk, das sie mit 29,25m annahm, da die Favoritin Sophie Sauer (DJK Aschaffenburg) nur 28,69m weit warf.

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